Satzung

 Hier können Sie die Satzung runterladen:

 

 

Vereinssatzung

Förderverein Hospiz Wagrien+Fehmarn                                                    29.August 2019

Satzung

Förderverein Hospiz Wagrien+Fehmarn

Präambel

Zentrales Anliegen ist es, einen Ort anzubieten, an dem sterbende und schwerstkranke Menschen unabhängig vom Alter individuell in Würde begleitet werden und liebevolle Unterstützung erhalten.

Zu- und An-gehörige sollen Hilfe und Entlastung erfahren, um die noch verbleibende Zeit positiv in der Gemeinschaft erleben zu können.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein fühlt den Namen „Förderverein Hospiz Wagrien+Fehmarn".

Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lübeck eingetragen werden und erhält nach der Eintragung den Zusatz e.V.

Der Sitz des Vereins ist Oldenburg in Holstein.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Förderverein Hospiz Wagrien+ehmarn e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist es, im Rahmen der Förderung des Wohlfahrtswesens (S 52 Abs. 2 Nr. 9 Abgabenordnung (AO)) und der Förderung mildtätiger Zwecke (S 53 AO) die Einrichtung und den Betrieb eines stationären Hospizes in der Region Wagrien-Fehmarn zur Unterbringung von schwerstkranken und sterbenden Menschen bis zu ihrem Tode ideell und finanziell zu fördern. Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Verbreitung der Hospiz- und Palliativ-Idee und durch die Beschaffung von Mitteln für die Förderung eines solchen Hospizes in der Trägerschaft durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Verein will zur Betreuung solcher Patienten beitragen und ihnen Beistand leisten; in den Beistand und die Betreuung sind Zu- und Angehörige eingeschlossen, soweit sie der Hilfe bedürfen.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und keine Erstattung eingezahlter Beiträge bei Beendigung der Mitgliedschaft oder der Auflösung des Vereins. Die Mitglieder haben Anspruch auf Ersatz der für die Vereinsarbeit angefallenen notwendigen Ausgaben, sofern sie unvermeidbar sind.
  4. Der Verein bekennt sich zu Art. 3 Abs 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstarnmung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt.

Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus:

  1. aktiven Mitgliedern,
  2. fördernden Mitgliedern,
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die Satzung des Vereins anerkennt und für seine Ziele eintritt.
  2. Über die Aufnahme als Vereinsmitglied entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Erfolgt eine Ablehnung, kann innerhalb eines Monats Beschwerde zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet.
  3. Ehrenmitglied kann jede Person werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben hat. Die Ernennung erfolgt in der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben Rede- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Jedes Mitglied hat das Recht, dem Vorstand Vorschläge zu unterbreiten. Diese Vorschläge müssen mit Begründung schriftlich 8 Tage vor der nächsten Vorstandssitzung vorliegen.

Die Mitglieder haben die Pflicht, das Interesse des Vereins innerhalb und außerhalb des Vereinsgeschehens zu vertreten und alles zu tun, was dem Wohle des Vereins förderlich ist

Aktive Mitglieder nehmen an einem regelmäßig stattfindenden Erfahrungsaustausch teil. Ort und Zeitpunkt werden nach Absprache festgelegt.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft endet durch

  1. Tod oder Verlust der Rechtsfähigkeit
  2. Austritt oder

Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand möglich.

Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen erfolgen.

Der Ausschluss erfolgt, wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Beitragszahlung im Rückstand ist, bei grobem und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins, wegen Verhaltens, das mit den Zielen des Vereins im Widerspruch steht oder dem Verein abträglich ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit der Erschienenen. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Beschwerde zur Mitgliederversammlung möglich, die endgültig mit Mehrheit der Erschienenen entscheidet.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages fest. Dieser ist jeweils für das laufende Kalenderjahr zu entrichten.

Der Vorstand hat das Recht, in Ausnahmefällen auf Antrag eines Mitglieds den Mitgliedsbeitrag ganz oder teilweise zu erlassen, ihn zu stunden oder Ratenzahlungen zu vereinbaren.

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich durch den Vorstand einberufen. Die schriftliche oder per E„Mail übermittelte Einladung muss unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 14 Tagen erfolgen.
  2. Der Vorstand kann bei dringendem Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies tun, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder das schriftlich unter Angabe der Gründe fordert. Für die Bekanntmachung gilt Absatz 1 , jedoch kann nötigenfalls die Einladungsfrist bis auf 7 Tage abgekürzt werden.
  3. Der Vorsitzende/die Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Ist er/sie verhindert, tritt an seine/ihre Stelle der stellvertretende Vorsitzende/die stellvertretende Vorsitzende.

Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses über die Auflösung des Vereins und einer Satzungsänderung, werden mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst.

Anträge sind mindestens 7 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich und begründet einzureichen. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur verhandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Die Mitgliederversammlung muss mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließen, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung bedarf der einstimmigen Beschlussfassung Über das Vorliegen der Dringlichkeit.

  1. Die Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder und 3 weitere Vereinsmitglieder anwesend sind.

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  1. die Wahl des Vorstandes
  2. die Wahl von 2 Kassenprüfern oder Kassenprüferinnen für die Dauer von 2 Jahren
  3. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
  4. die Ernennung von Ehrenmitgliedern
  5. die Entgegennahmen des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes und des von zwei Kassenprüfern/Kassenprüferinnen zu erstellenden Prüfungsberichtes sowie die Erteilung der Entlastung des Kassenwarts und des Vorstandes
  6. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen (514) und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Vorschläge und Aufgaben sowie über die ihr nach der Satzung übertragenen

Angelegenheiten

  1. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (SI 5)
  2. die Erledigung der gestellten Anträge.

§ 10 Der Vorstand

  1. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, der Vorsitzende/die Vorsitzende und sein Stellvertreter/ oder Stellvertreterin bei der Vereinsgründung einmalig für die Dauer von 3 Jahren.
  2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden/ der Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden/stellvertretende Vorsitzende, dem Schriftführer/ der Schriftführerin und dem Kassenwart/oder Kassenwartin, sowie 3 Beisitzern/ Beisitzerinnen. Zum Vorstand können weitere Beisitzer/Beisitzerinnen mit Stimmrecht gewählt werden. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand durch Zuwahl ergänzt werden. Die Amtszeit des gewählten Mitgliedes läuft bis zum Ende der Wahlzeit des Ausgeschiedenen/ der Ausgeschiedenen. Eine Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Vorstandsmitglieder vertreten, von denen ein Mitglied der Vorsitzende/ die Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende/ die stellvertretende Vorsitzende sein muss.
  4. Der Vorstand ist bei Bedarf durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende, im Verhinderungsfalle durch den stellvertretenden Vorsitzenden/die stellvertretende Vorsitzende einzuberufen. Die Einladung hat in der Regel, mindestens 7 Tage vorher schriftlich (per Brief, E-Mail oder Fax) und der Mitteilung der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens 2 Tagen, bei vorheriger telefonischer Bekanntgabe.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit der Erschienenen.

Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden/der Vorsitzenden.

  1. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nach dieser Satzung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
    1. die Leitung des Vereins und seine Vertretung nach außen
    2. der Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    3. die Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte, wobei Zahlungsanweisungen der Unterschrift des Kassenwarts und eines weiteren Vorstandsmitglieds bedürfen
    4. die Verwaltung der Vereinskasse und die Buchführung über die Einnahmen und Ausgaben durch den Kassenwart/ die Kassenwartin
    5. die Behandlung dringlicher Probleme und die Anordnung und Durchführung der dazu erforderlichen Maßnahmen
    6. die Behandlung organisatorischer Maßnahmen
    7. die Öffentlichkeitsarbeit für den Verein
    8. die Entscheidung über eine mögliche finanzielle Unterstützung von Dritten
    9. die Zusammenarbeit mit überörtlichen Palliativ- und Hospizverbänden bzw. Institutionen

§ 11 Protokollführung

Über den wesentlichen Inhalt von Sitzungen oder Tagungen der Organe des Vereins, sind Niederschriften zu fertigen, die von dem Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin und dem Protokollführer/ der Protokollführerin zu unterzeichnen sind.

§ 12 Ausschüsse

Zur Vorbereitung der Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen können aus dem Kreis der Mitglieder Ausschüsse gebildet werden. Vereinsfremde Personen können hinzugezogen werden, sofern dies dem Anliegen des Ausschusses und des Vereins dienlich ist.

§ 13 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 14 Satzungsänderungen

Anträge auf Änderung der Satzung können nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit 3/4Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. In der schriftlichen Einladung ist der zu ändernde Paragraph anzugeben und zu formulieren.

§ 15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine lediglich zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit 3/4Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für mildtätige Zwecke, vorrangig für ein Hospiz im Sinne dieser Satzung in der Region Wagrien+ehmarn.

§ 16 Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.

§ 17 Inkrafttreten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 29.08.2019 von der Gründungsversammlung des Fördervereins Hospiz Wagrien+Fehmarn beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Oldenburg i.H., den 29.08.2019