Wissenswertes um den Bereich Hospiz

 

Die deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin empfiehlt folgende Fortbildungsmöglichkeiten:

Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung.

 

  1. bis 22. Februar: Palliativmedizinische Themen beim 34. Deutschen Krebskongress in Berlin Der Themenblock Palliativmedizin beim 34. Deutschen Krebskongress startet am 19. Februar mit einer Plenarsitzung zur Palliativ- und Supportivtherapie, die jeweils von Dr. Bernd-Oliver Maier mit einem Vortrag zum Thema „Grundsätze und Versorgungsstrukturen sowie Wege zur frühen Integration von Palliativversorgung“ und von Prof. Dr. Claudia Bausewein zum „Problemfall Prognoseabschätzung“ eingeleitet werden. Ausgewählte Veranstaltungen zum Thema Palliativmedizin an allen drei Tagen des 34. Deutschen Krebskongress in Berlin sind in nachfolgendem Flyer zusammengestellt: PALLIATIVMEDIZIN BEIM DEUTSCHEN KREBSKONGRESS
  2. Februar: Urteilsverkündung zu § 217 StGB (geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung) Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf Grundlage der mündlichen Verhandlung vom 16. und 17. April 2019 am Mittwoch, 26. Februar 2020, 10.00 Uhr, im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts, Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe, sein Urteil verkünden.

PRESSEMITTEILUNG BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

DEUTSCHES ÄRZTEBLATT

5./6. März: DiV BVP lädt zum 1. Deutschen Kongress Advance Care Planning nach Köln ein Die Deutsche interprofessionelle Vereinigung Behandlung im Voraus Planen (DIV BVP) lädt am 5. und 6. März zum 1. Deutschen Kongress Advance Care Planning (ACP) ins Maternushaus in Köln ein. Das Thema gesundheitliche Vorausplanung hat in den vergangenen Jahren in Deutschland – nicht zuletzt durch die Aufnahme des § 132 g ins SGB V – zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird mittlerweile teils kontrovers diskutiert. Als Fachgesellschaft möchte die DiV BVP die Implementierung dieses Konzeptes auf qualitativ hohem Niveau erreichen. Der Kongress soll Raum für einen intensiven Austausch auf der Grundlage der unterschiedlich gemachten Erfahrungen geben. Bitte beachten: Der Frühbucherrabatt gilt nur noch bis zum 15. Januar!

PROGRAMM

ANMELDUNG

Am 12. März endet Abstracteinreichung für 13. DGP-Kongress im September in Wiesbaden

Noch bis zum 12. März können Abstracts in den Kategorien „Wissenschaftliches Abstract“ und „Projekte/Best Practice“ für den 13. Kongress der DGP vom 9. bis 12.9.2020 in Wiesbaden eingereicht werden: Beteiligen Sie sich gern mit spannenden Beiträgen an der Kongressgestaltung! Ziel der Kategorie „Projekte/Best Practice“ ist es insbesondere, den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu fördern, neugierig zu machen, selbst neue Wege zu beschreiten und eigene erworbene Kompetenzen mit anderen zu teilen. Schauen Sie außerdem schon mal ins Vorprogramm und melden sich alsbald zum 13. DGP-Kongress bzw. zu den Workshops am Vortag, dem 9. September, an!

ABSTRACTEINREICHUNG VORPROGRAMM

ANMELDUNG

KONGRESSWEBSITE

  1. / 14. März: Melden Sie sich bald zu den 7. Wissenschaftlichen Arbeitstagen in Göttingen an! „Gemeinsam forschen in der Palliativversorgung – Qualität und Methodik als Herausforderungen" lautet das Thema der 7. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) am 13. und 14. März in Göttingen, zu denen die AG Forschung der DGP und das Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen herzlich einladen. Ein spannendes Programm verschiedener Formate erwartet die Teilnehmer/innen unter-schiedlicher Berufsgruppen und Disziplinen - dies mit dem Ziel, Erkenntnisse für das eigene wissenschaftliche Arbeiten zu gewinnen und diese mit Experten zu diskutieren. Besonders interessant zu werden verspricht die Podiumsdiskussion „Forschung im Verbund – Welche Voraussetzungen braucht es in der Palliativmedizin“ am Freitagabend, welche Prof. Dr. Christoph Ostgathe aus Erlangen mit einem Impulsvortrag zu Voraussetzungen, Risiken und Chancen von Netzwerken in der Versorgung und im Forschungsverbund einleiten wird. Melden Sie sich gern bald an!

PROGRAMM

ANMELDUNG

HOTELEMPFEHLUNGEN

14. März: Gründung der DGP-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Rostock

Zur Gründungsveranstaltung der DGP-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern seien DGPMitglieder herzlich eingeladen am Samstag, den 14. März 2020, um 15:30 Uhr an der Universität Rostock, Campus Ulmenstraße, Hörsaal Arno Esch, Ulmenstraße 69, 18057 Rostock. Ansprechpartner für inhaltliche Rückfragen ist Prof. Dr. med. Christian Junghanß, Direktor der Klinik III (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), Zentrum für Innere Medizin, Universitätsmedizin Rostock, Tel: 0381 494 7421, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Gründungssitzung findet im Anschluss an den 9. Rostocker Palliativtag statt. Neben der Vorstellung und Diskussion über Zielsetzung und Aufgaben steht die Wahl von Sprecherin/Sprecher sowie deren Stellvertretungen im Mittelpunkt. Für diese Wahl können gern vorab schriftlich Vorschläge an Steven Kranz mitgeteilt werden

(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 030-301010012).

DGP LANDESVERTRETUNGEN IN 14 BUNDESLÄNDERN

 

Seriöse Forschung steht bei den 7. Wissenschaftlichen Arbeitstagen in Göttingen im Mittelpunkt, zudem ist die Veranstaltung wichtige Austauschplattform für Forscherinnen und Forscher mit Schwerpunkt Palliativversorgung. Verpassen Sie nichts, melden Sie sich an, das Programm ist jetzt online, eine Anmeldung noch möglich.
WISSENSCHAFTLICHE ARBEITSTAGE

Anmelden können Sie sich auch schon für den DGP-Kongress in Wiesbaden. Zudem können noch Abstracts eingereicht werden, die Kontroversen in den Bereichen individual- und organisationsethische Aspekte, innovative Umsetzung von Palliativversorgung sowie Grundlagenforschung ansprechen oder Anstoß für kontroverse Diskussionen bieten können. Und es sind Mitglieder ALLER Sektionen aufgerufen, Beiträge einzureichen. Das Rahmenprogramm für Wiesbaden nimmt immer mehr Kontur an und verspricht spannende und abwechslungsreiche Tage. Details zum Rahmenprogramm finden Sie/findet Ihr weiter unten.
13. DGP-KONGRESS 2020

Möglichkeiten für kontroverse Auseinandersetzung, aber vor allem auch Erweiterung des Horizonts über das klassische Feld der Hospiz- und Palliativversorgung hinaus bietet die Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Im Rahmen der gemeinsamen Task Force der DGP mit der DGPPN und der DGGPP sind einige Veröffentlichungen geplant sowie spannende Projekte entstanden. Eines davon bedarf noch der Unterstützung durch professionell Tätige aller Berufsgruppen und wird hier kurz vorgestellt.

Die Ausschreibung einer Juniorprofessur in Göttingen wird wahrscheinlich weniger kontroverse Diskussionen hervorrufen. Wer sich als Pflegewissenschaftler*in da berufen fühlt, der schaue unter dem angegebenen Link weiter. Deutlich mehr kontroverse Diskussionen erhoffen sich beim letzten Punkt unseres Newsletters die Veranstalter in Kopenhagen beim Thema Cannabis-basierte Medizin.

Wir wünschen Ihnen, Euch und uns, dass auch eine in den Werten der Palliativ- und Hospizversorgung verwurzelte Haltung Sie, Euch und uns durch die nächste Zeit trägt und freuen uns über Anregungen und Austausch.

Herzliche Grüße
Urs Münch
Vizepräsident der DGP


Finales Programm zu 7. Wissenschaftlichen Arbeitstagen online!
Das finale Programm für die 7. Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGP am 13. und 14. März in Göttingen ist online! Zwei Tage lang tauschen sich junge wie auch erfahrene Forscherinnen und Forscher miteinander über methodische Herausforderungen aus. Die Teilnehmenden unterschiedlicher Berufsgruppen und Disziplinen erwarten abwechslungsreiche Formate – spannend startet das Programm am Freitag mit Nobelpreisträger Stefan Hell: "Von der Idee zum Nobelpreis". In ihrer Key Lecture am Samstag spricht Gabriele Meyer aus Halle zum Thema „Akademisierung der Pflege, Basis für die Zukunft der Pflegewissenschaften?“ Die AG Forschung der DGP und das Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen laden herzlich zu den 7. Wissenschaftlichen Arbeitstagen der DGP unter dem Leitmotiv „Gemeinsam forschen in der Palliativversorgung – Qualität und Methodik als Herausforderungen" ein. Melden Sie sich gern bald an!
PROGRAMM
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HOTELLISTE

Juniorprofessur Pflegewissenschaften an der Klinik für Palliativmedizin Göttingen
Eine W1-Juniorprofessur Pflegewissenschaften ist an der Klinik für Palliativmedizin der Universitäts-medizin Göttingen ausgeschrieben! Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 20. Februar einge-reicht werden.
AUSSCHREIBUNG

5./6. März: Arbeitstage der Sektion Pflege
Noch einmal sei an die Arbeitstage der Sektion Pflege der DGP am 5./6.März in Wiesbaden erinnert. Gern können Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, mit inhaltlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Sektionssprecher/innen.
SEKTION PFLEGE

DGP2020: „Letzte Liebeslieder“ als EIN Highlight des Rahmenprogramms
"Kontroversen am Lebensende?!" - der 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 9. bis 12. September in Wiesbaden verspricht nicht nur über inhaltlichen Diskurs und innovative Formate dynamisch und interessant zu werden, auch das weitgefächerte Rahmenprogramm wird das ihrige zu einem lebendigen und intensiven Austausch beitragen! Mit einem „Tag der offenen Türen“ geht es bereits am 8. September los, Highlight am 9. September wird neben dem Bürgerforum das Konzert unter Regie von Stefan Weiller „Letzte Liebeslieder“ in der Lutherkirche Wiesbaden sein, eine musikalische Lesung für Solisten, Chor, Instrumente, Band und Sprecher (mit dabei: Christoph Maria Herbst!).

„Sterbehilfe im NS-Film „Ich klage an!“ steht am 10. September auf dem Abendprogramm. Den Abschluss bildet am 11. September die DGP-Abendveranstaltung in der „Alten Schmelze“ in Wiesbaden mit namhaften Vertretern der deutschen Poetry Slam Szene.

Näheres zu all diesen Veranstaltungen – insbesondere zu den Tickets – folgt. Schauen Sie sich schon jetzt im aktuellen Programm um, buchen Sie "Ihren" Workshop und Ihre Anreise z.B. mit dem DGP-Bahnticket und kümmern sich rechtzeitig um Ihre Unterkunft, da der DGP-Kongress parallel zu einer internationalen Messe in Frankfurt stattfinden wird! Dann haben Sie eine gute Chance mitzuerleben und mitzugestalten, wie respektvolle Streitkultur im Angesicht des Todes aussehen kann.

P.S.: Nicht vergessen: Die Abstracteinreichung für den DGP2020 endet am 12. März!

RAHMENPROGRAMM
DGP BAHNTICKET
KONGRESSWEBSITE
ABSTRACTEINREICHUNG
 
Task Force „Palliativmedizin und Psychiatrie“ mit DGPPN und DGGPP
Palliativversorgung, Palliativmedizin als Querschnittsfach hat den Anspruch, in alle Bereiche hineinzuwirken, in denen durch Krankheit mit dem Lebensende konfrontierte Menschen aufgrund ihrer Symptomlast von dieser Expertise profitieren können. Seit 2017 gibt es einen Brückenschlag über die klassischen lebenslimitierenden somatischen Erkrankungen hinaus in Richtung Psychiatrie und Psychosomatik. Im Rahmen einer gemeinsamen Task Force mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) wird ausgeleuchtet, was an palliativem Wissen, Behandlungsansätzen und Haltung für die DGPPN neue Perspektiven eröffnen kann. Allerdings ist der Transfer keine Einbahnstraße: es gilt auch zu schauen, was palliativ Versorgende im Umgang mit Menschen lernen können, die psychiatrisch erkrankt sind oder deren Lebenslauf entsprechend geprägt ist.

Seitens der DGP wird die Task Force durch Raymond Voltz, Elisabeth Jentschke und Urs Münch, seitens der DGGPP von Klaus Maria Perrar vertreten. Neben mehreren gemeinsamen Symposien auf den letzten beiden DGPPN-Kongressen wird es ein Schwerpunktthema „Palliativmedizin und Psychiatrie“ in der Zeitschrift Nervenarzt im Jahr 2020 geben.

Von der Vielzahl möglicher Themen wurden folgende in den Fokus der Task Force genommen: 1. Schwerst somatisch Erkrankte mit psychischer Erkrankung/Symptomatik am Lebensende, 2. Schwerst psychisch Erkrankte mit dazukommender schwerer, unheilbarer somatischer Erkrankung, sowie 3. schwerst und progredient psychisch Erkrankte mit Therapieresistenz. Letztere Gruppe beinhaltet beispielsweise Menschen mit schwerer Anorexie, die aufgrund ihres extrem reduzierten Körpergewichts und damit einhergehenden Begleiterscheinungen potentiell lebenslimitiert erkrankt sind und auch eine entsprechende Mortalitätsrate haben.

Anna Westermair aus Lübeck, ärztliche Leitung der Psychoonkologie und Palliativmedizinerin am dortigen Standort des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und Mitglied der Task Force setzt sich klinisch und wissenschaftlich mit der Behandlung dieser Patientengruppe auseinander und bringt dafür Wissen der Palliativversorgung und der Psychiatrie zusammen. Für eine qualitative Interviewstudie sucht Frau Westermair aktuell Professionelle aus allen Berufsgruppen, die in die Behandlung eines/r Patienten/in mit Anorexie mit tödlichem Ausgang einbezogen waren. Seitens der DGP unterstützen wir das Vorhaben und bitten Sie, soweit das auf Sie zutrifft, sich an diesem spannenden Projekt zu beteiligen. Kontaktaufnahme bitte über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Congress on Controversies on Cannabis-Based Medicines
Prof. Dr. Winfried Häuser lädt gemeinsam mit Dr. Silviu Brill zur Med-Cannabis2020 ein: The 3rd International Annual Congress on Controversies on Cannabis-Based Medicines (Med-Cannabis2020) which will take place 21-22 May 2020 in Copenhagen, Denmark.
MEDICAL CANNABIS 2020